Katzen aus dem Garten vertreiben – 5 effektive Tipps

Tote Vögel, kaputte Pflanzen, Kot im Beet – Katzen sind zwar niedlich, für Gärtner allerdings oftmals ein Graus. Hier deshalb 5 Tipps, wie Sie Katzen aus dem Garten vertreiben können.

Katzen aus Garten vertreiben

Viele Katzen zählen eindeutig zu den ungebetenen Gästen in so manch gut gepflegter Gartenanlage. Zumal sie in den Blumen- und Gemüsebeeten nicht selten eine unliebsame Duftnote hinterlassen, die einigen Pflanzen immensen Schaden zufügen, sie teilweise sogar völlig absterben lassen. Ein Grund, weshalb selbst professionelle Gärtner zu den unterschiedlichsten, für Katzen und die Landschaft unbedenklichen Methoden greifen, um ungewollte Katzenbesuche im eigenen Garten zu verhindern. Diese Methoden bzw. Tipps hier einmal etwas genauer vorgestellt.

5 effektive Tipps, die Katzen vertreiben

Tipp 1 – Pfeffer/Kaffeesatz ausstreuen:

Pfeffer/Kaffeesatz ausstreuenAls altbewährtes Hausmittel gegen fremde Katzen im Garten wird noch immer das Ausstreuen von Pfeffer empfohlen. Einfach bei guter Witterung (wenig Wind, kein Regen) möglichst scharfen Pfeffer, alternativ auch andere scharfe Gewürze, in den Beeten verstreuen. Die meisten Katzen beschnuppern nämlich das Erdreich ausgiebig, bevor sie eine Duftmarke setzen. Pfeffer schreckt sie ab und sie suchen schnell das Weite.

Alternativ dazu können Sie auch Kaffeesatz in den Beeten verteilen. Auch diesen Geruch mögen Katzen nicht sonderlich. Ein weiterer Vorteil: auf diese Art und Weise düngen Sie gleich auch noch Ihre Beete.

Tipp 2 – Wasserstrahl:

WasserstrahlWeiterhin können Sie den Katzen mit einem starken Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch auflauern. Streunt eine fremde Katze durch Ihren Garten, einfach den Gartenschlauch voll aufdrehen und den Wasserstrahl zur Katze lenken, aber nicht direkt auf eine Katze richten! Bei mehrmaliger Anwendung wird die Katze dieses Revier künftig sicherlich meiden, schließlich wissen wir ja alle: Katzen sind recht wasserscheu (Lesetipp: Warum sind Katzen wasserscheu?).

Tipp 3 – Verpiss-Dich-Pflanze:

Verpiss-Dich-PflanzeSeit einigen Jahren wird im Gartenfachhandel die Verpiss-Dich-Pflanze (Harfenstrauch) angeboten, die inmitten von Beeten eingesetzt, ungewollte Katzenbesuche verhindern kann. Grund hierfür: Die Nesseln der Pflanze enthalten ätherische Öle wie Menthol und diesen Geruch mögen Katzen überhaupt nicht.

Auch bei diesem Tipp schlagen Sie gleich wieder zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie haben zum einen neue Pflanzen im Garten und zum anderen werden Sie die ungeliebten Katzen los.

Tipp 4 – Katzenschreck:

KatzenschreckVielfach werden inzwischen auch elektronisch betriebene Geräte angeboten, die ein speziell für Katzen unangenehmes Alarmgeräusch (teilweise auf Ultraschall basierend) entsenden, sobald sich dem darin integrierten Bewegungsmelder eine Katze nähert. Sie werden z.B. Katzenschreck genannt. Solche Geräte sind einerseits zwar etwas kostspielig in der Anschaffung, andererseits jedoch recht wirkungsvoll im Vertreiben von Katzen. Hochwertige Produkte können sogar bei allen Witterungsverhältnissen im Freien verbleiben.

So ein Katzenschreck kostet zwischen 20 und 60 Euro, je nach Hersteller, ist in den meisten Fällen aber recht effektiv.

Mit Wasserstrahl Katzen vertreibenMeine Erfahrung
Für die Ultraschall-Variante wird dieses Gerät sehr gern gekauft. Ich schwöre dagegen auf die Katzenabwehr per Wasserstrahl (siehe Bild links). Dafür hatte ich dieses Gerät gekauft.

Es wird in den Boden gesteckt und an einen Gartenschlauch angeschlossen. Ein Bewegungsmelder registriert die Katze und lenkt den Strahl gezielt auf das Tier. Funktioniert prima!

Anti-Katzen-Dornengitter
Anti-Katzen-DornengitterAuch ein ausrollbares Dornengitter kann eine gute Lösung sein. Katzen mögen es nicht unbequem und scharfkantig an ihren Pfoten. Solche Laufwege versuchen sie zu vermeiden. Dieses ausrollbare Dornengitter ist mit scharfen Zinken versehen, auf die Katzen vielleicht ein einziges Mal treten, aber dann den Bereich meiden.
Das Dornengitter (Bilder und Preise) lässt sich beliebig zurechtschneiden und zusammenstecken. So können Sie es eigentlich überall einsetzen.

Tipp 5 – Katzengranulat:

KatzengranulatEbenfalls im Fachhandel erhältlich ist ein Katzengranulat, das zumeist einen erstmal sehr intensiven Knoblauchgeruch verbreitet. Streuen Sie es in den Beeten aus, meiden Katzen zumindest längerfristig Ihre Gartenanlage.

Alternativ können Sie übrigens auch frisch gehackte Zwiebeln oder Knoblauchzehen im Garten auslegen.

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